2003/04


A-Junioren (U 19) Meister der Bezirksoberliga 2004

Die erfolgreiche Mannschaft mit ihren Trainern.

Hintere Reihe (von links):
Andreas Brendler, Mario Strack, Sebastian Hauck, Florian Wolf, Christian Barthelme, Michael Kraft, Daniel Hämmerlein, Andreas Schröer, Stefan Barth, Trainer Stefan Scheidl.
Vorne (von links):
Tino Pabst, Daniel Moller, Daniel Horn, Alexander Wiedenmann, Benedikt Krapf, Sebastian Ruß, Christian Pfaff und Christian Rothenanger.

 

Berichte vom Entscheidungsspiel:

A-Junioren schießen sich in die höchste Liga, die Bayernliga

2:1-Sieg im Entscheidungsspiel gegen Erlenbach

Von Mario Strack
FC Gerolzhofen – SV Erlenbach 2:1 (2:1)

Mit großem Selbstvertrauen gingen die A-Junioren des FC Gerolzhofen in das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der Bezirksoberliga in Eisingen, um am Ende auch als Sieger vom Platz zu gehen. Es ist der größte Erfolg einer Juniorenmannschaft in der Geschichte des FC Gerolzhofen.
Nach Abschluss der Saison lagen der FC und der SV Erlenbach punktgleich an der Spitze, weshalb es zum „Stechen“ kommen musste. Der SV Erlenbach hatte eine nahezu perfekte Rückrunde hingelegt und gewann – wie zuvor die A-Junioren des FC Gerolzhofen in der Vorrunde – zwölf Spiele in Folge. Dieses Spiel entschied nun endgültig, wer in der neuen Saison in der Bayerniga spielen darf.
Die Partie stand anfangs allerdings unter keinem guten Stern für die A-Junioren aus dem Steigerwald. Das Team aus Gerolzhofen musste beide Torjäger, Andi Brendler und Simon Pauly, ersetzen. Beim Warmmachen zog sich auch noch Torwart Alexander „Äxl“ Wiedenmann eine Verletzung am Handgelenk zu. Diese Ausfälle wusste der FC Gerolzhofen jedoch gut zu kompensieren.
Beide Mannschaften gingen mit viel Respekt in die Partie und tasteten sich erst einmal gegenseitig ab. Nach einigen gelungenen Aktionen auf beiden Seiten schockte Ali Derelioglu die Anhänger und Spieler des FC Gerolzhofen. Nach einem Eckball kam besagter Spieler zum Kopfball und drückte das Leder ins linke untere Eck _ Erlenbach im Freudentaumel und mit den Gedanken wohl schon in der Bayernliga.
Die Jungs von Trainer Stefan Scheidl ließen jedoch die Köpfe nicht hängen und kombinierten jetzt noch besser als zuvor. Nach vielen guten Spielzügen und guten Torraumszenen trat Daniel Hämmerlein in der 15. Spielminute zu einem Freistoß aus halblinker Position an. Der Schütze tat, was ihm sein Mitspieler Daniel Moller zurief, nämlich: „Hey, der Hörn steht völlig frei. Spiel ihn an“.
Hämmerlein zieht den Ball dann so so platziert und scharf auf Daniel „Hörn“ Horn, dass dieser ohne Probleme ins linke untere Eck einköpfen kann.
Der Ausgleich gab der Mannschaft von Trainer Stefan Scheidl extrem viel Antrieb. Erlenbach fand kein Mittel mehr, um die kompakte Abwehr und das sehr agile Mittelfeld auszuschalten. So kam es in der 25. Minute wieder zu einer Standardsituation. Diesmal schnappt sich Sebastian Hauck die Kugel und hebt sie aus halbrechter Position genau ins linke untere Eck. Begünstigt wurde der Treffer allerdings durch einen klaren Torwartfehler. Doch das scherte die U-19 Junioren wenig. Eiskalt nutzten sie die Chance.
In der zweiten Halbzeit startete die Scheidl-Elf wiederum energisch und ließ den Gegner keinen Zentimeter Platz. Einige hockkarätige Chancen boten sich noch Daniel Moller und Daniel Hämmerlein, ehe der Schiedsrichter die Partie nach 90 Minuten abpfiff.
Alle mitgereisten Fans und Eltern feierten mit der glorreichen A-Jugend aus Gerolzhofen den 2:1-Sieg und somit die einmalige Möglichkeit, in der Bayernliga zu spielen.

MAIN-POST/Schweinfurter Tagblatt vom 5. Juli 2004:
„Bayernliga – wir kommen“ und „Wir sind stolz auf euch“ steht seit Samstagabend unübersehbar auf der Startseite des FC Gerolzhofen im Internet. Oh ja, der FC darf, nein muss wirklich stolz sein auf diese A-Jugend. Dabei ist die Meisterschaft nach dem Sieg in Eisingen nur die Krönung einer Mammut-Saison für die Jungs um Trainer Stefan Scheidl.
Nicht weniger als elf Spieler halfen bei der ersten und zweiten Mannschaft aus. Die Folge dieser wöchentlichen Doppelbelastung trat in den Schlussminuten des Entscheidungsspieles gegen Erlenbach unübersehbar ans Licht: Die Gerolzhöfer waren stehend K. o. „Wäre es zu einer Verlängerung gekommen, wir hätten keine Chance gehabt“, gab Scheidl unumwunden zu. Doch seine Elf rettete die knappe, aber nicht unverdiente Führung über die Zeit.
Der ausgelassene Jubel galt dann wohl nicht nur dem Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse, sondern auch dem Umstand, das diese 90 scheinbar endlosen Minuten vorbei waren. Endlich durften die Gerolzhöfer die Meister-Shirts anziehen, die sie schon vor der letzten regulären Partie gegen Schweinfurt bekommen hatten. Dabei deutete im Vorfeld des Endspiels vieles daraufhin, dass die Hemdchen unbenutzt im Müll landen würden.
Darüber, dass sich Stammtorhüter Alexander Wiedenmann während des Aufwärmens verletzte, konnte Scheidl schon „nur noch lächeln“. Unter der Woche hatte sich bereits sein erfolgreiches Sturmduo abgemeldet: Simon Pauly (20 Treffer) hatte sich beim Training verletzt und Andreas Brendler (18 Treffer) war vom Fahrrad gestürzt. Mit Krücken und Gipsarm standen die beiden am Spielfeldrand und mussten mit ansehen, wie ihre Kollegen bereits nach zehn Minuten in Rückstand gerieten: Ali Derelioglu brachte Erlenbach, das während der Runde zeitweise zwölf Punkte Rückstand auf Gerolzhofen gehabt hatte, per Kopf nach einer Ecke in Führung. „Ich muss zugeben, da habe ich nicht mehr daran geglaubt“, sagte Scheidl später.
Doch Daniel Horn egalisierte fast im Gegenzug, ebenfalls mit Köpfchen. Erlenbachs Keeper Björn Blumoser sah in dieser Szene ebenso schlecht aus wie beim Freistoß von Sebastian Hauck (23.). Aus 25 Metern in halbrechter Position, normalerweise eine Sache für den verhinderten Linksfuß Pauly, schoss Hauck seinen ersten Freistoß der Saison mit rechts über Blumoser hinweg in die Tormitte. Es sollte das Siegtor sein. Bis zum Schlusspfiff kontrollierten die Erlenbacher nun das Mittelfeld. Die besseren Chancen, vor allem nach Standardsituationen und bei Kontern, hatten aber die Gerolzhöfer. Daniel Moller oder Tino Pabst hätten mehrfach für eine Vorentscheidung sorgen können.
Währenddessen musste FC-Ersatzkeeper Benedikt Krapf, dank der konzentrierten Leistung seiner Vorderleute nur selten eingreifen. Auch in den letzten Minuten, als viele Gerolzhöfer von Krämpfen geschüttelt kaum noch geradeaus laufen konnten, blieben die Angriffe der Erlenbacher zu durchsichtig und berechenbar.
Ende gut – alles gut. Die vielen mitgereisten Gerolzhöfer feierten mit ihren Jungs „den größten Erfolg der Vereinsgeschichte“ (Scheidl). Den ersten Kasten Bier leerten sie noch in Eisingen, dann wurde der Bayernliga-Aufstieg per Auto-Korso in Gerolzhofen verkündet. Doch kaum ist diese Mammut-Saison zu ende sollte es für viele Gerolzhöfer am Sonntagmorgen schon wieder losgehen: Um 10 Uhr war Trainingsauftakt für die erste Mannschaft. Scheidl entschuldigte seine Jungs schon am Vorabend: „Da wird wohl kaum einer auftauchen …“
Gerolzhofen: Krapf (Tor), Horn, Kraft, Barthelme, Barth, Moller, Pfaff, Hauck, Hämmerlein, Pabst, Schröer (85. Wolf).
Tore: 1:0 Derelioglu (10.), 1:1 Horn (14.), 1:2 Hauck (23.).
Zuschauer: 150.


Die Himmelsstürmer der glorreichen A-Jugend 2004

Hinten (von links): Sebastian Hauck, Christian Barthelme, Daniel Horn, Michael Kraft, Benedikt Krapf, Alexander Wiedenmann,
Mario Strack, Andreas Brendler, Florian Wolf, Johann Wittenberg, Trainer Stefan Scheidl.
Vorne: Stefan Barth, Tino Pabst, Christian Rothenanger, Sebastian Ruß, Christian Pfaff, Daniel Hämmerlein, Andreas Schröer,
Simon Pauly, Martin Schmiedel und Daniel Moller.

A-Jubel-04 axl ich

Mario Strack und Alexander Wiedenmann

A-Meister-04-Haemmer

Der legendäre Hämmer-Sprung

A-Meister-04-T-Shirt

Das Meister-Shirt

A-Meister-04-Horn

Daniel Horn, Torschütze zum 1:1

 

 


A-Junioren: Bezirksvize- und Kreismeister in der Halle

Unsere glorreiche A-Jugend musste sich als Kreismeister 2003/2004 bei der Unterfränkischen Hallen-Bezirksmeisterschaft in Kleinostheim erst im Finale und nach der Verlängerung im Siebenmeterschießen gegen den Würzburger FV geschlagen geben.
Im Bild (vorne von links): Andreas Brendler, Sebastian Hauck, Daniel Hämmerlein, Andreas Schröer,
Simon Pauly, Tino Pabst, Christian Rothenanger, Stefan Barth und Benedikt Krapf

 



E 2-Junioren Meister auf dem Feld 2004

Die E2-Junioren wurden mit 44 Punkten und 84:10 Toren Meister in ihrer Kleinfeldgruppe. Das bild zeigt die erfolgreiche Mannschaft mit ihren Trainern.
Hintere Reihe (von links): 
Trainer Roland Böhm, Bastian Zinkl, Michael Schendzielorz, Julian Horn, Yannik Schliszio, Fabian Rückel, Trainer Manfred Rückel
Vorne (von links):
Jan Kunkel, Lukas Böhm, Alexandros Paschalidis, Michael Stark und Martin Lubschik.


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