Rahmenprogramm zum Fußballcamp 25.7.-27.7.

 

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, und der FC Gerolzhofen ist gerüstet für das achte Fußballcamp am Wochenende, 26./27. Juli, auf dem FC-Gelände.

In einem Gespräch dieser Zeitung mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Ansgar Willacker zeigte es sich, wie intensiv und zeitaufwendig es ist, mal eben 110 Kinder und Jugendliche unter einen Hut zu bringen, und jedem gerecht zu werden.

Vor acht Jahren fing alles an: Das Sportunternehmen Intersport fragte durch Sport Orth an, ob der FC bereit wäre, ein Fußballcamp durchzuführen. Man sagte ja. Damals waren es 60 kleine FCler, die teilnahmen. Nach dem Ende der Veranstaltung kamen der Vorstand, die Trainer und Betreuer des FC überein: „Was die machen, das können wir auch, und sogar noch besser.“

 

Viele Anfragen

Und man hatte Recht behalten, denn mittlerweile können gar nicht mehr alle Anfragen berücksichtigt werden. „Leider“, so Ansgar Willacker. Das Interesse besteht inzwischen nicht nur bei Gerolzhöfer Fußballfans, nein, die Kinder und Jugendlichen kommen zu 40 Prozent aus dem Umland und sogar aus Frankfurt und dem Spessart. Auch neun Mädchen sind dabei. Sie sind zwar noch in der Minderheit. Aber wer weiß?

Was wird heute besser gemacht als vor acht Jahren? „Der Betreuungsschlüssel ist das Wichtigste“, verriet Willacker. War vor acht Jahren ein Betreuer für 15 Kinder zuständig, so stehen heute pro Gruppe drei zur Verfügung.

Hier ein kleines Zahlenspiel, was den Erfolg des Camps ausmacht: 18 Betreuer kommen aus dem Trainingsteam. Neun Jugendspieler und acht Spieler aus der ersten oder zweiten Mannschaft treten an. Also insgesamt 35 Betreuer für neun Gruppen. 14 Spieler kommen aus der U 13 und U 11, weiterhin gibt es drei Gruppen zu einmal 13 und zweimal zwölf Spielern, drei Gruppen aus der U9 zu jeweils 13 Kindern, und aus der U7 kommen zwei Gruppen zu jeweils 13 Spielern.

Diese Zahlen zeigen, wie beliebt die Veranstaltung ist. „Die Eltern rennen uns mittlerweile die Türen ein, die ersten Anfragen treffen ab Januar ein“, erzählt der zweite Vorsitzende. Ebenso interessant dürfte es sein, den Focus nicht nur auf das Fußballfeld zu richten. Sie wollen ja alle essen: Spieler und Betreuer. Jeden Tag werden 150 Portionen Essen zubereitet. Sechs „Obstmädels“ sind eigens dafür da, frisches Obst zu schnippeln und zu verteilen. Außerdem sind sie auch für die Getränke zuständig.

„Sicherlich könnten wir so eine Großveranstaltung nicht durchführen, gäbe es nicht die großzügigen Sponsoren, die uns unterstützen“, erzählt Ansgar Willacker. Sport Orth zum Beispiel sponsert die Sportkleidung, der Lebensmittelmarkt Rewe übernimmt das gesamte Essen, das Obst und einen Teil der Getränke. Die Pavillons und Sonnenschirme stellt die Firma Dittmeier, die Musikanlage installiert Elektro Zink, und Getränke Marx sorgt ebenfalls für erfrischende Getränke.

Neu ist in diesem Jahr, dass der FC Gerolzhofen das Präventionsprogramm des Bayerischen Fußballverbandes „Kinder stark machen“ mit Informationsmaterial und Broschüren, die verteilt werden, unterstützt. Das Programm dient der frühen Suchtvorbeugung.

Und mit einem Teil des Reinerlöses der drei Tage unterstützt der FC Gerolzhofen die „Sozialstiftung des Bayerischen Fußballverbands“. Diese Stiftung leistet gezielt Hilfe bei Schicksalsschlägen oder bedürftigen Menschen in der BLV-Familie.

Das Gerolzhöfer Fußballcamp beginnt am Freitag, 25. Juli, um 14.30 Uhr am FC-Gelände und endet am Sonntag, 27. Juli, gegen 17 Uhr.

Text: ks – Mainpost

 

 

 

 

 

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